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News Archiv 2010

Preisdoppelkopf

Am Mittwoch, den 29.12.2010 veranstaltet der Sportverein Neulehe ein Preisdoppelkopfturnier. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Vereinsheim. Hierzu sind alle Gemeindemitglieder recht herzlich eingeladen.



Abwassermeister(in) gesucht!

Die Samtgemeinde Dörpen stellt eine Abwassermeisterin / einen Abwassermeister als Leiterin/Leiter der Abwassertechnischen Anlagen der Samtgemeinde Dörpen unbefristet ein.

Die Stellenausschreibung finden Sie unter
Bekanntmachungen.



Abschied nach 19 Jahren
Bußmann verlässt Neuleher Rat

(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.11.2010)


Ein Geschenk überreichte Heinz Koop (links) Franz Bußmann zum Abschied aus dem Neuleher Rat. Foto: privatNeulehe.

Nach 19 Jahren Ratsarbeit, davon 14 Jahre als stellvertretender Bürgermeister, ist Franz Bußmann (CDU) aus persönlichen Gründen aus dem Gemeinderat Neulehe ausgeschieden.
Wie Bürgermeister Heinz Koop (CDU) berichtete, war der Rücktritt bereits nach der Kommunalwahl im Jahr 2006 mit dem Neuleher CDU-Vorsitzenden Reinhard Gansefort abgesprochen gewesen. Bußmann habe sich beruflich verändert und möchte zukünftig mehr Zeit für sein neues Betätigungsfeld haben, so Koop. Der Bürgermeister betonte, dass sich Bußmann große Verdienste um das Gemeinwesen in Neulehe erworben habe. „In den 14 Jahren meiner Amtszeit als Bürgermeister habe ich mit Franz gut und vertraulich zusammengearbeitet“, sagte Koop.
Durch dem Rücktritt wurden einige Posten im Rat neu besetzt. Den frei gewordenen Platz in dem neunköpfigen Ortsparlament, das sich ausschließlich aus Christdemokraten zusammensetzt, nimmt Hans-Josef Heyen ein. Der Maschinenschlosser verfügt bereits über fünf Jahre Erfahrung in der Ratsarbeit. Neuer 1. stellvertretender Bürgermeister ist Reinhard Gansefort. 2. stellvertretende Bürgermeisterin Angela Borchers.



Neulehern gehen neue Lichter auf
Gemeinde setzt auf LED-Straßenlampen

 

(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.11.2010)


Licht an: Vor dem Gemeindezentrum erhellt eines von zunächst 23 LED-Modulen den Ortskern von Neulehe. Foto: Schade

Die Gemeinde Neulehe hat damit begonnen, ihre Straßenbeleuchtung auf LED-Lichttechnik umzurüsten. Zunächst gehen den Einwohnern des 800-Seelen-Ortes die neuen Lichter in der Kirch- sowie in der Friedenstraße in der Dorfmitte auf. Die Kosten für die Montage von zunächst 23 Leuchten beziffert Bürgermeister Heinz Koop (CDU) mit 20 000 Euro.
In den kommenden vier bis fünf Jahren soll die komplette Straßenbeleuchtung (etwa 80 Lampen) nach und nach umgerüstet werden. Dafür sind laut Koop Gesamtkosten von rund 50 000 Euro veranschlagt. Der Bürgermeister bezeichnet das Vorhaben als eine „Entscheidung für Natur und Umwelt und gegen den kommunalen Geldbeutel - allerdings nur auf den ersten Blick.“
Denn Koop zeigt sich davon überzeugt, dass sich die Umrüstung schnell bezahlt machen wird. Schließlich seien die LED-Module mit rund 50 000 Stunden weitaus langlebiger als die herkömmliche Straßenbeleuchtung. Zum Vergleich: Während die bisherigen Leuchtmittel einmal im Jahr ausgetauscht werden müssten, habe die Gemeinde bei den LEDs diesbezüglich in den kommenden 18 Jahren Ruhe. Nach Angaben des Neuleher Betriebes Elektro Radtke, der die Umrüstung vollzogen hat, bringen die LED-Module eine Energiekostenersparnis von etwa 50 Prozent. Zugleich würde die Umwelt geschont, verweist der Betrieb auf einen geringeren CO2-Ausstoß. LED steht für „light-emitting diode“. Diese Diode besteht aus einem Halbleiterchip. Fließt Strom hindurch, wandern Elektronen und erzeugen dabei Licht.
Radtke zufolge sind ein Drittel der Straßenlampen in ganz Deutschland älter als 20 Jahre und damit weder wirtschaftlich noch ökologisch. Darüber hinaus schreibt eine Verordnung der Europäischen Union sparsamere Straßenlaternen vor. Demnach sind beispielsweise stromintensive Quecksilber-Dampflampen mit hoher Wärmeentwicklung und schlechtem Wirkungsgrad ab 2015 verboten. Der Bürgermeister der Samtgemeinde (SG) Dörpen, Hans Hansen (CDU), lobt die „Vorbildfunktion“, die Neulehe als kleinste der neun Mitgliedskommunen der SG übernommen habe. Hansen verweist darauf, dass auch die neuen Baugebiete in Dörpen mit LED-Straßenbeleuchtung ausgestattet würden.



Hahn nach über 50 Jahren zurück
Dach der Neuleher Kirche wieder komplett
(Bericht der Ems-Zeitung vom 25.10.2010)



Das Dach der Neuleher Kirche „Maria vom Herzen Jesu“ ist nach gut einem halben Jahrhundert wieder komplett. Im Anschluss an die heilige Messe montierten Gerd Lange und Günther Vahle gestern ein neues Kreuz und einen neuen Hahn auf dem First des katholischen Gotteshauses. Zahlreiche Gemeindemitglieder verfolgten die feierliche Errichtung in strömendem Regen unter aufgespannten Schirmen.
Wie im Kirchenarchiv nachzulesen ist, war der alte Hahn am 27. Dezember 1959 einem Sturm zum Opfer gefallen. Pastor Ulrich Högemann betont, dass der örtliche Kirchenchor die Initiative „Neuer Hahn für Neulehe“ aufgegriffen und sich ehrenamtlich um die Umsetzung der Idee gekümmert habe. Chormitglied Gerd Lange schuf Kreuz und Hahn nach altem Vorbild. Chorleiter Klaus Behrens hatte eigens für den Anlass ein neues Lied geschrieben.
Wie Pastor Högemann erklärt, kündet der Hahn, der das Kreuz der Kirche überragt, den neuen Morgen an. „Er verweist auf das kommende Licht, das keinen Abend mehr kennt, auf Christus selbst.“ In der christlichen Liturgie wird der Hahn auch „Der Herold des Tages“ genannt. Im Hymnus zum Morgengebet am Sonntag heißt es: „So stehet rasch vom Schlafe auf: Aer Hahn weckt jeden, der noch träumt.“ Für Högemann ist der Hahn ein Symbol für ein „aufgewecktes Christentum“, das die Herausforderungen der Gegenwart nicht verschläft.



Herbstsammlung des Deutschen Roten Kreuzes

Die Herbstsammlung 2010, die durch ehrenamtliche Rotkreuzlerinnen durchgeführt wird, findet im Zeitraum vom 25.10.2010 bis zum 05.11.2010 statt.



Liebe Halloweenfans aus den Klassen 1-4,

habt ihr Lust auf einen spannenden Abend mit schaurigen Geschichten, leckerem Grusel-Essen, einer aufregenden Nachtwanderung und darauf, eine schöne Halloween-Laterne zu basteln?
Dann seid ihr bei unserem Halloweenfest genau richtig!

Datum:
Ort:
Uhrzeit:
Kosten:

Freitag, 29.10.2010
Bücherei Neulehe
18-24 Uhr
3 Euro

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch auch gerne mit Halloweenkostümen verkleiden.
Wir freuen uns schon auf viele Hexen, Gespenster und andere lustige Gestalten!

Anmeldung bis zum 24.10. unter 04968-969760 (Birgit Thomann).

Euer Büchereiteam




Um die zahlreichen gemeinnützigen Aufgaben wie die Seniorenarbeit, Jugendarbeit, Migrationsarbeit und dem Katastrophenschutz auch in Zukunft der Bevölkerung anbieten zu können, führt der DRK-Verband wie in jedem Jahr eine Haus- und Straßensammlung durch.



Neulehe: Kinder spenden für Projekt in Mali
(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.10.2010)



Exakt 1640 Euro sind bei einem Ausstellungstag im Neuleher Kindergarten St. Marien erlöst worden. Außer Kunstwerken der Kinder gab es eine Tombola, ein Café, Mitmachangebote und eine Schätzaktion. Die Hälfte des Erlöses wird für Neuanschaffungen des Kindergartens verwendet, die andere Hälfte geht als Spende an ein Hilfsprojekt in Mali, das von der Pfarreiengemeinschaft Aschendorf, Lehe und Neulehe bereits seit mehreren Jahren unterstützt wird. Die Kinder übergaben die Spende im Rahmen eines Gottesdienstes an Pastor Ulrich Högeman (links) und Gemeindereferent Dirk Tecklenborg.



Schulfreunde wiederfinden
EL-Nachbarn haben Dutzende Klassenfotos eingestellt
(Bericht der Ems-Zeitung vom 14.10.2010)



Beesten/Neulehe. Stöbern, schmunzeln, frühere Mitschüler oder sich selbst entdecken: Der Klassenfoto-Bereich auf EL-Nachbarn.de bietet viele Möglichkeiten. Aus dem gesamten Landkreis sind bereits Dutzende Bilder hochgeladen worden - und auf einigen wurden auch schon Schülerinnen oder Schüler erkannt und markiert.

Den gesamten Bericht können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen:

Schulfreunde wiederfinden (1,66 MB)



Wie kann die Kirche im Dorf bleiben?
Pfarrgemeinderat verknüpft Besuchsprojekt in Neulehe mit Fragen zur sozialen Zukunft
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.10.2010)



Das Donnerwetter sitzt. Mit deutlichen Worten verschafft der Mann seinem Unmut gegenüber der katholischen Kirche gehörig Luft. Dabei spielen vor allem die jüngsten Missbrauchsskandale eine Rolle. Adressat der Tirade ist Dirk Tecklenborg. Der Gemeindereferent hatte spontan an der Haustür des Neulehers geklingelt.

In diesen Tagen bekommen alle rund 250 Haushalte des 800-Seelen-Ortes unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit Besuch von Vertretern der Kirchengemeinde „Maria vom Herzen Jesu“. Verbunden ist die Stippvisite mit der zentralen Fragestellung: Wie lässt sich die soziale Zukunft im Ort auf Dauer gestalten?
Die Besuche erfolgen bewusst unangemeldet. „Das spontane Gespräch gibt die Echtheit der Begegnung am besten wieder“, sagt Pastor Ulrich Högemann. Getragen wird die Aktion vom Pfarrgemeinderat um seine Vorsitzende Ursula Hügle. Das Projekt verfolgt insgesamt drei Anliegen. Wie Högemann erläutert, geht es den Initiatoren zunächst darum, einen herzlichen Gruß zu übermitteln. Das sei zwar durchaus etwas Besonderes, aber wiederum nichts, „was wir sonst nicht auch täten“, sagt Högemann und verweist auf Geburtstags- und Krankenbesuche sowie auf die Sternsingeraktion. Grundsätzlich sei es selbstverständlich, „dass Christen auf alle Menschen zugehen“.
Zweites Ziel der Aktion ist es, die Gemeindemitglieder mit der Frage „Wie kann die Kirche im Dorf bleiben?“ zu konfrontieren. Dabei hat der Pfarrgemeinderat das Leben im Ort insgesamt im Blick. Was läuft gut, was nicht, und wie sehen die Neuleher die Zukunft des Miteinanders in ihrem Ort? Um Antworten auf Fragestellungen wie nach dem Zusammenleben in Verein, Nachbarschaft, Gemeinde und Kirchengemeinde zu bekommen, ist eine Fragebogenaktion in das Besuchsprojekt eingebettet. Damit soll auch die Rolle der Dorfgemeinschaft für das Alltagsleben ergründet werden.
Die Bögen bleiben anonym. Die Masse der Rückmeldungen ist für die Initiatoren allerdings nicht von zentraler Bedeutung. „Das Wichtigste sind die Begegnungen an der Haustür, und dass auf diese Weise Gespräche über Inhalte angestoßen werden“, sagt Högemann. Dass dabei jemand einfach auch mal seinen ganzen Frust über die Kirche ablässt, wie es Dirk Tecklenborg erlebt hat, sei zwar unangenehm, „gehört aber dazu“.
Auf die Fragen auf den Bögen gibt es möglicherweise keine fertigen Antworten. Gleichwohl wird sie der Pfarrgemeinderat auswerten.
Drittes Anliegen des Besuchsprojektes ist eine Aktion unter dem Motto „Wir tragen unseren Glauben zusammen“. Die Gemeindemitglieder sind aufgefordert, einen Gegenstand in die Kirche zu bringen, der für ihren persönlichen Glauben von Bedeutung ist. Das kann ein Schutzengel, ein Gebetbuch oder ein Rosenkranz sein.
Pastor Högemann betont ausdrücklich, dass die Aktion in Neulehe nicht stattfindet, weil es dort um die Kirche besonders schlecht bestellt ist. Vielmehr gehe es um die Möglichkeit der Mitgestaltung. Das Projekt käme genauso für Lehe oder ein Wohnviertel in Aschendorf infrage, verweist Högemann auf andere Teile der Pfarreiengemeinschaft Aschendorf, Lehe, Neulehe. „Letztlich kommen die Fragen, die in Neulehe gestellt werden, auf alle Kirchengemeinden zu“, sagt Högemann.



350 Reiter messen sich in Dressur, Sprung und Stil
Zahlreiche Zuschauer beim 25. Turnier des RFV Papenburg
(Bericht der Ems-Zeitung vom 21.09.2010)

350 Reiter sind beim 25. Reitturnier des Reit- und Fahrvereins Papenburg angetreten, um sich in den Disziplinen Dressur, Spring- und Stilprüfung zu messen.
Trotz des Regenwetters verfolgten viele Zuschauer die spannende Sportveranstaltung mit Teilnehmern aus dem Emsland sowie aus Ostfriesland und dem Oldenburger Land. Gleich in zwei Wettbewerben auf Platz eins landeten - aus Sicht der Teilnehmer aus dem Altkreis Aschendorf-Hümmling - Lena Overberg (Neulehe), die für den Reit- und Fahrverein (RFV) Dörpen und Umgebung an den Start ging, und Anna-Lena Elschen aus Sögel, die für den RFV der Hümmlinggemeinde antrat.

 

 



Ausstellung im Kindergarten

Der Kindergarten St. Marien lädt am Samstag, den 18. September 2010 zu einer Ausstellung am Tag der offenen Tür ein.



Neuer Kurs zur Vorbereitung auf die Kommunion


In den kommenden Wochen beginnt in den katholischen Pfarrgemeinden Aschendorf, Lehe und Neulehe der Vorbereitungskurs auf die Erstkommunion 2011. Alle katholischen Kinder des neuen dritten Schuljahres sind eingeladen, hieran teilzunehmen. Die Anmeldungen liegen ab sofort in den Kirchen aus.



SV Langen Sieger beim Altliga-Kleinfeldturnier


Das Fußball-Kleinfeldturnier vom 9. Juli 2010 für Altligamannschaften konnte der SV Langen für sich entscheiden.



Das linke Foto zeigt die Pokalübergabe durch den Altliga-Vorsitzenden und Turnierleiter Heinz Overberg an den Mannschaftsführer des SV Langen Jogi Hillmann. Dazwischen Bürgermeister und Gründungsmitglied der Altliga Neulehe Heinz Koop. Oben rechts sehen wir die Siegermannschaft aus Langen. Unten unsere Mannschaft.



Indianer eroberten den Schatz zurück
(Quelle: EZ-Kurier vom 28.07.2010)

„Der Schatz ist wieder da – bringt den Schurken an den Marterpfahl“: Dieser Ruf schallte jetzt durch Neulehe, nachdem sich 32 kleine Indianer auf den Weg gemacht hatten, ihren gestohlenen Schatz zurück zu erobern. Im Rahmen einer Ferienpassaktion hatte die Bücherei Neulehe zu diesem abenteuerlichen Indianernachmittag eingeladen. Ausgestattet mit selbstgebasteltem Kopfschmuck, Indianergewand, Traumfänger und natürlich einer individuellen Kriegsbemalung verfolgten die kleinen Rothäute in 3 Gruppen die Spuren des Schurken durch den Ort. An verschiedenen Stationen mussten sie kniffelige Aufgaben lösen, schwierige Prüfungen bestehen oder ihr Fachwissen über Indianer beweisen. Schließlich erhielten sie einen Hinweis auf den Verbleib des Schatzes und stellten ihn im dichten Gebüsch des Irrgartens sicher. Anschließend wurde der nicht weit entfernte Schurke von einigen mutigen Indianern gefangen genommen und unter lautem Indianergeheul an den Marterpfahl gebunden. Mit zahlreichen Wasserbomben sorgten die Kinder dort für eine gerechte Bestrafung. PR-Foto



Schadstoffentsorgung - Schadstoffmobil unterwegs

Das Schadstoffmobil ist im September wieder in der Samtgemeinde unterwegs.
Die genauen Termine in der Samtgemeinde Dörpen sind:

 

 

Dersum

Kolpingplatz

29.09.2010

12.30 - 13.15 Uhr

Dörpen

Busbahnhof Schule

28.09.2010

16.00 - 17.30 Uhr

Heede

Marktplatz

29.09.2010

13.45 - 14.30 Uhr

Kluse

Jugendheim Ahlen

15.09.2010

16.00 - 17.00 Uhr

Lehe

An der Kirche

28.09.2010

14.30 - 15.30 Uhr

Neubörger

An der Kirche

16.09.2010

14.15 - 15.00 Uhr

Neulehe

An der Kirche

17.09.2010

14.00 - 14.45 Uhr

Walchum

Parkplatz Schützenhaus

15.09.2010

14.30 - 15.30 Uhr

Wippingen

Mehrzweckhalle

16.09.2010

13.00 - 13.45 Uhr


Weitere Informationen und die Termine sind auch auf der Seite des Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland zu finden.



Jens Borchers regiert Schützenverein Neulehe
(Bericht der Ems-Zeitung vom 30.06.2010)

Zusammen mit einer stattlichen Throngemeinschaft präsentierten sich der neue König des Schützenvereins Neulehe Jens Borchers und seine Mitregentin Katharina Koop dem Schützenvolk. Kinderkönige wurden Niklas Schwindel und Jasmin Overberg.
Zwei Tage lang hatte die ganze Gemeinde das „Fest des Jahres“ mit Umzügen, Tanzabend, Preis- und Königsschießen, Pokalwettbewerb und Königsball gefeiert.



Fußball: Turnier mit zehn Teams aus der Altliga

Morgen, 9. Juli, findet in Neulehe ein Fußball-Kleinfeldturnier für Altligamannschaften statt. Beginn ist um 18.45 Uhr. An dem Turnier nehmen zehn Mannschaften teil. Hauptpreise einer Tombola sind zwei Tribünenkarten für das erste Bundesliga-Heimspiel des FC Schalke 04 der neuen Saison gegen Hannover 96. (Quelle: Ems-Zeitung)



Knistertüte als Schrecken und Schutz
Landesjägerschaft testet Vergrämungsmethoden
(Bericht der Ems-Zeitung vom 18.06.2010)

 

 



Werlte. Den Wildtierverlusten bei der Frühjahrsernte und Maßnahmen der Vergrämung gilt in diesem Jahr das besondere Augenmerk der Landesjägerschaft (LJN) Niedersachsen. Wie ihr Vizepräsident Josef Schröer aus Lingen begründete, bildet das Zusammenfallen von Ernteterminen im Grünland und Nachwuchs bei den heimischen Wildtieren einen Konflikt, der sich weiterhin nicht lösen lasse. Drei Tests im Emsland, darunter in Neulehe, zeigten jedoch Möglichkeiten auf, wie hier Abhilfe geschaffen werden könnte.
„Unser Ziel muss es sein, effektive Methoden zu entwickeln, um die Tiere aus den Flächen zu bekommen“, so Schröer. Zwei Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit verschärfen den Grundkonflikt: die zunehmende Zweikulturennutzung - etwa in der Abfolge Grünroggen und Mais für die Biogas-Produktion - und die hochtechnisierten Mähmethoden.
Grünroggen für die Produktion von Gärsubstrat bietet im Frühjahr aufgrund seines schnellen Wuchses Nahrung und Deckung zugleich und ist somit ein attraktiver Lebensraum gerade zur Aufzucht der Jungtiere. Diese Flächen wirken wie ein Magnet in der sonst noch kargen Feldflur. Bei Mähbreiten von teils mehr als zehn Metern und Mähgeschwindigkeiten von bis zu 15 km/h haben junge und adulte Tiere jedoch häufig keine Chance, dem Mähtod zu entkommen.
Hinzu kommt das steigende Botulismus-Risiko in Rindviehbetrieben. Hauptursache dieser Erkrankung ist durch Kadaver verunreinigte Silage. Hohe finanzielle Schäden für die Landwirte sind die Folge. Das Pilotprojekt der LJN verfolgt zwei Ziele: einen Erkenntnisgewinn über die Habitatqualität des Grünroggens sowie zuverlässige Aussagen über effektive Vergrämungsmethoden in deckungsreichen Kulturpflanzen, die vermutlich auf Ackergras und Grünland übertragbar sind.
Im Rahmen eines Pilotprojektes im Landkreis Emsland wurde die Frühjahrsernte von Grünroggen an drei Orten wissenschaftlich begleitet - auf sechs Versuchsflächen mit einer Gesamtgröße von gut 50 ha. Zunächst wurde der dortige Ausgangstierbestand ermittelt. Am Tag vor der Mahd wurden nach Worten von Schröer verschiedene Vergrämungsmaßnahmen installiert. Ungefähr eine Stunde vor dem Mähen wurde das Material aus dem Schlag entfernt.
Als Vergrämungsmethoden kamen Duschradios, Knistertüten und Flatterbänder zum Einsatz. Der Mähvorgang selbst wurde wissenschaftlich begleitet: Ein Mitarbeiter des Umweltbüros war anwesend, und mehrere Jagdkollegen standen abseits der Felder, um eventuell flüchtendes Wild zu erfassen. „Für eine abschließende Bewertung ist es noch zu früh, aber Wildvergrämung ist auch in Grünroggenflächen möglich“, resümiert Schröer. Wichtig sei das richtige Mähverfahren: „Von innen nach außen mähen, diese einfache Regel, die weder zeit- noch kostenintensiver ist, muss einfach beherzigt und umgesetzt werden.“ In der Verbindung mit Saumbereichen, die erst am Ende gemäht werden, lasse sich viel erreichen. „Bei den Vergrämungsmethoden konnten wir beobachten, dass Knistertüten und Flatterbänder einen guten und dazu noch kostengünstigen Erfolg versprechen.“ Wildtiere mieden die vergrämten Flächen und wurden auf benachbarten Schlägen beobachtet. Hasen und Fasane waren durch die Vergrämung so verschreckt, dass sie bereits beim Anrücken des Mähers die Flächen verließen.
Insgesamt nahmen drei landwirtschaftliche Betriebe mit jeweils mehreren Versuchsflächen an dem Pilotprojekt teil, darunter einer in Neulehe. Die Versuchsfläche beträgt insgesamt gut 80 ha.
Der Abschlussbericht über die Versuche werde in Kürze vorliegen, kündigte Schröer an und ergänzte: „Dann können wir hoffentlich konkrete Handlungsempfehlungen geben.“ Die vielerorts traditionell gute Zusammenarbeit von Jägern und Landwirten bei der Frühjahrs- und Sommerernte ließe sich dann möglicherweise noch effektiver gestalten.
 
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